Fachinformationen

Infektionsrisiken erkennen und vermeiden

Die Verhinderung von Infektionen im Urogenitalbereich gehört zu den vordringlichen pflegerischen Aufgaben bei katheterisierten Patienten. Zum einen leistet hierzu die Qualität der eingesetzten Hilfsmittel einen wichtigen Beitrag. Unsere Katheter aus Silikon zeichnen sich durch Biokompatibilität, Tragekomfort durch Form und Konsistenz sowie Wirtschaftlichkeit aufgrund einer langen Verweildauer aus und sind aus unserer Sicht die einzige Alternative zu herkömmlichen Latexkathetern, die Nachteile wie Migration, Inkrustation sowie allergische Reaktionen mit sich bringen.

Auf der anderen Seite liegt es in der Verantwortung des Pflegepersonals, durch bewusstes Handeln, das anerkannten Leitlinien entspricht, Infektionsrisiken auf ein Minimum zu reduzieren. Wir empfehlen die Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Aseptische Bedingungen beim Legen, Pflegen und Wechseln des Katheters sind notwendig, um das Einschleusen pathogener Keime zu vermeiden.

Bei Patienten, für die der Intermittierende Selbstkatheterismus in Frage kommt, ist eine entsprechende Hygieneschulung unabdingbar. Mit für die Zielgruppe aufbereitetem Informationsmaterial bieten wir ergänzend zum Beratungsgespräch beim Therapeuten Hilfestellung. Der ISK-Katheter SIMPLYCATH® ist zudem so konstruiert, dass ein Kontakt zwischen keimbelastetem Harnröhrenausgang und Katheterspitze unterbunden wird.

Stattdessen hält eine Vorlaufspitze den Katheter an der richtigen Position, und der Anwender kann die innen liegende Katheterspitze weiter bis zur Blase vorschieben.