Fachinformationen

IPP - Therapie ist möglich

Von der Krankheit Induratio Penis Plastica, kurz IPP, ist rund 1 Prozent der männlichen Bevölkerung betroffen. IPP tritt meist etwa ab dem 45. Lebensjahr auf, mitunter erkranken jedoch auch deutlich jüngere Männer, wobei Diabetes und Urolithiasis als Risikofaktoren gelten.

Typische Symptome der in Stadien verlaufenden IPP sind bindegewebige Verhärtungen entlang des Penis, die sich als Plaques direkt unter der Haut diagnostizieren lassen. Sie können eine Deviation des Penis verursachen und zu Schmerzen bei der Erektion und beim Geschlechtsverkehr führen.

Orale Medikation und Injektionen bringen oft nicht den gewünschten Erfolg. Die Elektromotive Medikamentenapplikation (EMDA®) kann oft bessere Ergebnisse bringen und wird besonders im Frühstadium der IPP angewandt (entzündlich-fibrotisierende Phase der Plaques). Zum Einsatz kommen z.B. Verapamil, Dexamethason oder Lidocain. Leichte Deviationen lassen sich verbessern, zudem wird über einen deutlichen Rückgang des Schmerzempfindens berichtet. Die Behandlung selbst ist schmerz- und nebenwirkungsfrei.

Elektromotive Medikamenten-Applikation (EMDA)

Elektromotive Medikamenten-Applikation (EMDA)

für die intravesikale Instillation und perkutane Verabreichung von Medikamenten

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