Möglichkeiten der Harnableitung
Verschiedenste Indikationen machen eine vorübergehende oder auch dauerhafte Harnableitung notwendig. Dementsprechend verschieden sind auch die Lösungen, die wir für Sie bereithalten. Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick über unser Produktprogramm von der sicheren Ableitung aus dem Nierenbecken bis hin zum intermittierenden Selbstkatheterismus, der dem Patienten größtmöglichen Anwenderkomfort bietet.
- Nephrostomie: Die Ableitung des Harns aus den Nieren ist erforderlich, wenn aus verschiedenen Gründen eine temporäre Umgehung der ableitenden Harnwege indiziert ist. Höchste Präzision sowohl beim Legen des Katheters als auch durch die Konstruktion des Katheters selbst ist unverzichtbar, um Komplikationen wie Verletzungen des Nierengewebes oder Infektionen zu vermeiden.
Die UROMED-Nephrostomie-Sets sind durch Wirtschaftlichkeit und Zeitersparnis bei der Anlage gekennzeichnet und ermöglichen eine sichere Drainage. Hohe Patientensicherheit ist durch die gute Fixierung und geringste Raumforderung im Nierenbecken gegeben. - Ureter-Dauerschiene: Für die langfristige innere Schienung des Harnleiters sind qualitativ hochwertige Dauerschienen erforderlich, die Inkrustrationen und damit erforderliche kürzere Wechselintervalle verhindern.
Die UROMED-Ureter-Dauerschiene HEPARIUS® verhindert dank ihres speziellen Materials mit großer Sicherheit Kristallisationsprozesse im Urin. Sie ist langzeitstabil und gewährleistet über sechs Monate und mehr eine gute Drainageleistung. Die Liegezeit ist im Vergleich zu herkömmlichen Ureter-Stents erheblich verlängert. Für die Dauerversorgung bis zu drei Monaten empfehlen wir HYDROPUR® aus aromatischem Polyurethan mit spezieller Oberflächenversiegelung für bestmögliche Gleitfähigkeit. - Suprapubische Harnableitung: Sie ist indiziert, wenn bei notwendiger künstlicher Harnableitung über einen längeren Zeitraum der intermittierende Einmalkatheterismus nicht möglich ist oder wenn aufgrund eines operativen Eingriffs die Harnröhre umgangen werden muss. Guter Tragekomfort und ein geringeres Blaseninfektionsrisiko sprechen für diese Art der Ableitung.
Die Punktionssets von UROMED zur suprapubischen Drainage sind konsequent qualitätsorientiert – unter anderem mit atraumatischer Spitze und Spezialschliffkanüle für bestmögliche Schonung des Patienten sowie hoher Führungsstabilität für optimalen Anwenderkomfort. - Transurethrale Harnableitung: Diese Form der Harnableitung wird gewählt, wenn die Blase kurz- oder mittelfristig entlastet werden soll und keine Kontraindikationen gegen den Zugang über die Harnröhre bestehen.
Die UROMED-Verweilkatheter für die Dauerversorgung werden zur Vermeidung von Komplikationen ausschließlich in bester Qualität aus Silikon gefertigt. Als einzige auf dem Markt erfüllen sie die aktuelle IIb-Klassifizierung (Liegezeiten über 30 Tage). - Urinalkondom: Bei nur leichtem Harnträufeln bietet das Urinalkondom dem Patienten Sicherheit und Bewegungsfreiheit. Zudem wird die Wiederherstellung der Kontinenz gefördert, ein entsprechendes Training ist uneingeschränkt möglich.
UROMED-Urinalkondome bestehen aus qualitativ hochwertigem Silikon und werden durch individuell wählbare Beutelsysteme ergänzt. - Intermittierender Katheterismus: Diese Harnableitungsform eignet sich für Patienten mit neurologischer Blasenentleerungsstörung, die nach fachlicher Einweisung zur selbstständigen Anwendung des Katheters in der Lage sind. Außerdem wird der ISK bei Restharnbildung z.B. durch Prostatahyperplasie empfohlen.
Der UROMED-Katheter SIMPLYCATH® reduziert das Infektionsrisiko auf ein Minimum, da eine Vorlaufspitze den Kontakt zwischen Katheterspitze und distaler Harnröhre ausschließt.
Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat mit dem Nationalen Expertenstandard zur Förderung der Harnkontinenz in der Pflege Empfehlungen ausgearbeitet, die je nach Indikation kontinenzfördernde Therapien und Hilfsmittel vorsieht – Empfehlungen, die wir mit unseren Hilfsmittelangeboten optimal unterstützen.

