Unsere Lösungen bei Kontinenzproblemen
Bei Problemen, den Harn aus dem Körper auszuleiten, kommen verschiedene Verfahren mit jeweils darauf abgestimmten Hilfsmitteln zum Einsatz. Wir orientieren uns am Nationalen Expertenstandard für ableitende Inkontinenz des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Zur Förderung der Kontinenz empfehlen wir die Anwendung der Hilfsmittel je nach Schweregrad der Symptome in folgender Reihenfolge:
- Intermittierender Katheterismus: Die Anwendung von Einmalkathetern bietet Menschen mit Blasenentleerungsstörungen die Möglichkeit, trotz ihrer körperlichen Einschränkung ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Um das Infektionsrisiko durch Keimeinschleusung zu minimieren, ist der Katheter »SIMPLYCATH®« von UROMED mit einer Vorlaufspitze ausgestattet. Sie sorgt dafür, dass die Katheterspitze mit dem äußeren Teil der Harnröhre nicht in Kontakt kommt. Mehr Informationen unter www.simplycath.de.
- Kondom-Urinal: Die Versorgung mit dem Kondom-Urinal für Männer eignet sich bei nur leichtem Harnträufeln und gibt zugleich Sicherheit und Bewegungsfreiheit. Die Kondom-Urinale von UROMED bestehen aus qualitativ hochwertigem Silikon zur Vermeidung von allergischen Reaktionen. Individuell wählbare Beutelsysteme ermöglichen eine diskrete Aufnahme des Harns.
- Transurethraler Verweilkatheter: Der transurethrale Katheter für die Dauerversorgung muss aufgrund seiner langfristigen Anwendung ganz besonders strenge Qualitätskriterien zur Minimierung des Infektionsrisikos erfüllen. Unsere Katheter entsprechen als derzeit einzige auf dem Markt der seit März 2010 geltenden IIb-Klassifizierung und sind deshalb für Liegezeiten über 30 Tage geeignet. Aufgrund unserer Spezialisierung auf das Material Silikon entgehen wir den bei Latexkathetern häufigen Problemen wie Migration und allergische Reaktionen.
- Suprapubischer Verweilkatheter: Diese Art der Katheterisierung oberhalb des Schambeins durch die Bauchdecke ist dann angezeigt, wenn nach größeren operativen Eingriffen im Urogenitalbereich die Harnröhre umgangen werden muss.

