Kleines Fachwortlexikon
Applikation: Anwendung
aseptisch: keimfrei, steril
Blasenkatheter: flexibler Schlauch, der in die Harnröhre gelegt wird und zur Entleerung der Harnblase dient
Charriere (Ch): Maßeinheit für den Durchmesser des Katheters, z.B.: Ch 06, Ch 08, Ch 10, Ch 12, Ch 14, Ch 16, Ch 18
Dauerkatheter: verbleibt für eine bestimmte Zeit in der Blase
Diurese: Harnausscheidung durch die Nieren
EMDA: Elektromotive Medikamentenapplikation; minimal-invasives Therapieverfahren, das mittels eines elektrischen Feldes eine gezielte Medikamentenapplikation in das Blasengewebe erlaubt und dadurch die Wirksamkeit erhöht
hydrophil: nimmt leicht Feuchtigkeit auf
IC: Interstitielle Cystitis; eine nicht durch Bakterien ausgelöste, oft mit sehr starken Schmerzen einhergehende Blasenentzündung, die schwer zu diagnostizieren und zu behandeln ist
Inkontinenz: Blasenschwäche
Inkrustation: haftende Abscheidungen (Krusten) an glatten Wänden/Rohren
ISK: Intermittierender Selbstkatheterismus; Methode, die Harnblase in regelmäßigen Intervallen mithilfe eines sterilen Einmalkatheters selbst zu entleeren
Katheterauge: Öffnung am Ende des Katheters
neurogen: von den Nerven ausgehend
Obstruktion: Behinderung, Verengung, Verlegung
Pouch: Ersatzblase aus Darmgewebe bei Patienten, deren Blase entfernt werden musste
Prostatahyperplasie: Vergrößerung der Vorsteherdrüse; man spricht von der benignen (gutartigen) und der malignen (bösartigen) Prostatahyperplasie
Pyelonephritis: Nierenbeckenentzündung
Restharn: bleibt in der Blase zurück, wenn sie nicht vollständig entleert wird
suprapubisch: durch die Bauchdecke
transurethral: durch die Harnröhre
Ureter: Harnleiter; Verbindung zwischen den Nieren und der Blase zum Transport des Harns
Urethra: Harnröhre; Kanal von der Harnblase nach außen zur natürlichen Ableitung des Harns

