Die schleichende Gefahr
Wenn die Blase nicht vollständig entleert werden kann, bleibt der sogenannte Restharn zurück. Da die Durchspülung der Blase beeinträchtigt ist, setzen sich Krankheitskeime leicht an der Blaseninnenwand fest und rufen Infektionen hervor. Auch die Bildung von Harnsteinen wird begünstigt. Bleibt der Harnstau längere Zeit unbehandelt, setzt er sich über die Harnleiter in die Nieren fort. Die Folge ist eine chronische Nierenschädigung, die bis hin zum Nierenversagen führen kann. Sehr schmerzhaft ist die komplette Harnsperre, die dann entsteht, wenn überhaupt kein Wasser mehr gelassen werden kann und sich die Blase stark überdehnt.
Die Restharnbildung ist entweder neurologisch bedingt (zum Beispiel bei Rückenmarksverletzungen oder Erkrankungen des Nervensystems) oder sie wird durch mechanische Abflussstörungen verursacht (häufig aufgrund einer Prostatavergrößerung). Die Diagnose wird mit einem einfachen Test vom Urologen gestellt.
Regelmäßiges Katheterisieren, welches der Patient nach Einweisung selbstständig durchführen kann, reduziert die Infektionsgefahr schnell und verlässlich. Außerdem kann die Blase sich wieder zusammenziehen. Eine chronische Verdickung der Blasenwand aufgrund von Überdehnung wird vermieden.
Der Einmalkatheter »SIMPLYCATH®«, der mit einer Vorlaufspitze das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert, zeichnet sich durch seine einfache Handhabung aus. Er bringt ein gutes Stück Normalität zurück ins Leben und unterstützt dauerhaft die Blasen- und Nierengesundheit.


