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Induratio Penis Plastica (IPP)
Therapie ist möglich

Die Induratio Penis Plastica (IPP, Morbus Peyronie) ist eine chronische, schub- bzw. phasenweise verlaufende, Erkrankung im Bereich des Penisschwellkörpers (Fibrose), in deren Verlauf sich der Penis verkrümmt (Deviation). Rund 3-7 % aller Männer sind davon betroffen. IPP tritt gehäuft etwa ab dem 45. Lebensjahr auf, mitunter erkranken jedoch auch deutlich jüngere Männer.

Zu Beginn der Erkrankung treten Schmerzen bei der Erektion auf, begleitet von einer zunehmenden Deviation des Penis. In der Spätphase sind die Schmerzen weniger ausgeprägt, jedoch bleibt eine dauerhafte Deviation bestehen – oft verbunden mit einer erektilen Dysfunktion. Die Ursache liegt in bindegewebigen Verhärtungen entlang des Penis, die sich als tastbare Plaques direkt unter der Haut diagnostizieren lassen. Diese Verhärtungen können u.a. durch Mikrotraumata entstehen (z.B. bei häufigem oder intensivem Geschlechtsverkehr).

Orale Medikation und Injektionen bringen häufig nicht den gewünschten Erfolg. Die lokal angewendete Elektromotive Medikamenten-Applikation (EMDA®*) kann, angewendet im Frühstadium der IPP (entzündlich-fibrotisierende Phase), gute Ergebnisse erzielen. Leichte Deviationen können verbessert werden. Zudem wird über einen deutlichen Rückgang des Schmerzempfindens berichtet. Die Behandlung selbst ist schmerz- und nebenwirkungsfrei.


* Nur in Deutschland und in der Schweiz verfügbar